Ich hatte – und habe Glück in meinem Leben – und manchmal auch erst im Nachhinein gesehen.
Was ich mir in meiner Jugend an Berufen vorgestellt habe, ist mir – wundersamer Weise – auch gelungen umzusetzen. Es liegt auch daran, dass meine Wünsche immer mit einem Fuß auf dem Boden der Realität geblieben sind. Ich erinnere  mich gerne an die verschiedenen Abschnitte. Es war weder immer lustig noch leicht, aber gelernt habe ich in diesen Auseinandersetzungen viel und es hat mich geformt.

Erste Ausbildungen im psychosozialem Feld
Gestaltausbildung bei Hilde Heindl als die Dogmen in diesem Bereich noch nicht geboren waren.
Selbsterfahrung – damals noch im Experimentierstadium – bei Dr. Wolfgang Berner,
Kurse bei J. Grinder und R. Schindler und anderen.

Dann 10 Jahre die Welt angesehen und andere Kulturen mit respektvollem Staunen kennengelernt und mit großartigen Menschen Zeit verbracht. Meine Reisen führten mich durch Asien, wo immer noch ein Teil meiner Seele zu Hause ist. In Thailand der Felsen vor Aonang. Für mich ist er der liegende Drache – ein Symbol der inneren Ruhe. Indien, Bali, Bangladesh und auch die wunderbaren Plätze in Europa und Russland.

Und nun das Waldviertel, in dem ich seit 1995 langsam wurzle. Ein Stück Heimat, ein Zuhause. Gemeinsam mit Marianne habe ich eine Firma gegründet die sich überwiegend mit der Erstellung von Ausbildungskonzepten und deren Umsetzung beschäftigt.

Weiter Ausbildungen
In diese Zeit fiel auch die Ausbildung zum Erwachsenenbildner und psychosozialem Berater.
Daran schlossen sich die Ausbildungen zum Mediator,  Supervisor und letztendlich der gerichtlich beeideten Sachverständigen an.
In diesen Feldern bin ich seit Anfang der 90` tätig.

Gegenwart
Ich mag meine(n) Beruf(ung) zum psychosozialen Berater. Daher bin ich der Berufsgruppenvertreter der Lebens- und Sozialberater / psychosozialen Berater in der WK Niederösterreich.

 

 

Meine Position als Fotograf

Die Zeit als Fotograf und beim Film ist immer noch ein wichtiger Teil in mir, immer noch kann ich an keinem Stativ vorbeigehen, ohne magisch angezogen zu werden.

Fotografieren bedeutet für mich, eine besondere Art von Wachheit, Aufmerksamkeit und intensivierter Wahrnehmung. Es geht ums Staunen. Es geht um Entdecken, Erforschen und darum, den Dingen um mich herum eine neue Bedeutung und Wichtigkeit zu verleihen.
Für mich ist das Fotografieren eine Art der Selbsterfahrung und Meditation gleichzeitig.
Dabei geht es nicht nur um das Sehen und Entdecken, sondern auch um das Verarbeiten. Der visuelle Eindruck wird durch das Fotografieren zu einem eigenen, neuen Ausdruck. Jedes Foto wird zu einem persönlichen Statement.

Ich bin auf der Suche und weiß dabei eigentlich nicht wirklich, wonach ich suche. Der Weg ist das Ziel. Das Erzählen von Geschichten. Geschichten, die im Kopf ablaufen. Bilder, die Sehnsucht wecken. Das Festhalten von Augenblicken, die eine ganz ander Seite – eine unbeobachtete – zeigen. Wenn ich Menschen in so einem Augenblich fotografiere, sind sie wunderschön, irgendwie frei.

Eigentlich ist es einfach: Ich will mit meinen Bildern zufrieden sein. Schön ist es, wenn meine Bilder den Fotografierten gefallen.